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Über mich
ÜBER MICH
Nicht alles, was schwer ist, muss sofort gelöst werden.
Manchmal darf es auch erst wirken, bis wir wirklich realisieren, was da ist.
Mich interessieren weder schnellen Lösungen noch vorschnelle Zuschreibungen von Recht und Unrecht. Was mich interessiert ist, was zwischen Menschen wirkt – auch dann, wenn es unbequem, widersprüchlich oder schmerzhaft ist.
Schon in jungen Jahren lernte ich, dass Beziehungen nicht einfach enden, nur weil man sich trennt. Ich lernte, dass Geschichte nachwirkt – oft sehr machtvoll. Besonders das, was ungeklärt bleibt, wirkt weiter, egal, wie lange versucht wurde, es zu übergehen.
Es ist mir kein Anliegen, Menschen irgendwie durch Trennungen „hindurchzubringen“. Es ist mir ein Anliegen, ihnen einen Raum zu geben, in dem sie stehen bleiben dürfen.
Ohne sich erklären zu müssen.
Ohne sich richtig verhalten zu müssen.
Ohne sich zusammenzureißen.
Ich halte Ambivalenz aus. Auch dann, wenn sie sich nicht auflösen lässt. Und ich vertraue darauf, dass Würde dort zurückkehrt, wo nichts mehr beschönigt oder bekämpft werden muss. So schmerzhaft dieser Weg manchmal ist.
Meine Art zu begleiten ist ruhig, präsent und klar. Ich höre hin, führe durch den Prozess hindurch und übersetze dort, wo ihr euch selbst oder einander verloren habt.
Ich arbeite weder daran, Beziehungen zu retten noch daran, sie sauber zu beenden. Ich arbeite daran, dass Menschen sich wieder in die Augen schauen können – als Eltern, als Gegenüber, als Teil einer gemeinsamen Geschichte.
Alles Weitere ergibt sich daraus.